Beauty Trends

12 nachhaltige Pflegeprodukte: wie gut sind die Produkte?

nachhaltige pflegeprodukte für eine strahlende Haut

Bei Beautyprodukten tut sich gerade einiges: Neue Konsistenzen, Materialien, Formulierungen und Farben. Und das Schönste: Das alles ist auch noch richtig nachhaltige Pflegeprodukte!

Deocremes

Anders als die meisten herkömmlichen Spray-Deos enthalten die Deocremes weder klimaschädliche Treibhausgase noch Aluminiumsalze, die lange in Verdacht standen, Brustkrebs zu begünstigen. Neuesten Studien zufolge sind gesund heitliche Beeinträchtigungen zwar unwahrscheinlich, wer aber auf Nummer sicher gehen will, greift lieber zu Deos, die z. B. durch Bio-Maisstärke den Schweiß binden. Die Deocremes pflegen gleichzeitig empfindliche Achseln mit Sonnenblumenöl oder Carnaubawachs. Noch ein Plus: Sie sind sehr ergiebig und reichen drei bis fünf Monate.

Leichte Foundations

Dicke pappige Konsistenz der Foundation? Das war einmal! Die neuen Naturkosmetik Foundations sind ultra leicht, decken Unebenmäßigkeiten aber trotzdem perfekt ab. Und sie spenden zusätzlich, etwa dank botanischer Hyaluronsäure, enorm viel Feuchtigkeit.

Pulver Kosmetika

Einmal kaufen, super lange etwas davon haben. Denn die Pulver Kosmetika, die im Mix mit Wasser zu cremigen und nachhaltigen Pflegeprodukten wie Duschgel oder Handseife werden, sind sehr ergiebig. Außerdem sind sie leichter und benötigen weniger Verpackung als das „fertige“ Produkt. So werden bei Transport und Entsorgung jede Menge CO2-Emission eingespart.

Lila Nagellacke

Sie schreien geradezu nach Frühling! Die Lila Nagellacke sehen, vor allem in der Kombi mit Rosa- und Rottönen, richtig trendy aus. Und weil sie vegan sind und ohne schadhafte Inhaltsstoffe auskommen, schonen sie auch noch unsere Nägel.

Plastikfreie Beauty Tools

Nagelbürsten aus Bambus und Sisal oder Rasierer, die komplett auf Plastik verzichten – auch bei Beauty Tools wird verstärkt auf langlebige und ressourcenschonende Materialien gesetzt. Neuester Clou: Haar bürstenkörper aus PLA (Polyactid), einem Material basierend auf Zuckerrohr, das biologisch abbaubar ist.

Minimal Beauty

Bei dieser Pflege-Philosophie wird auf alles verzichtet, was die Haut belasten könnte – ob Silikone, Mineralöle oder Parabene. Davon profitiert die Haut und die Umwelt, da z. B. Silikone nicht biologisch abbaubar sind.

Bio Mascaras mit viel Pflege

Die neuen Mascaras können jetzt richtig viel: Durch ihre ausgeklügelten Formulierungen sorgen sie für extra lange, dichte und voluminöse Wimpern. Und dank pflanzlicher Wirkstoffe wie Buriti-Öl, Rosenwasser oder Rizinus-Derivate pflegen sie die feinen Härchen und schützen sie so vor dem Abbrechen.

Naturhaarfarbe Bernsteinbraun

Die Zeiten, in denen es gute Naturhaarfarben nur in Basictönen wie Blond, Braun oder Schwarz gab, sind vorbei! Jetzt findet man im Drogerieregal auch Trendtöne wie Bernstein braun: ein warmes, sattes Hellbraun mit rötlich schimmerndem Unterton.

Nachhaltige Pflegeprodukte in Eco Tuben

Wie kommt man nur an den letzten Rest des Produkts in der Tube? Kein Problem, wenn, wie bei den neuen Eco-Tuben, auf das harte Zwischenstück zwischen Deckel und Tube verzichtet wird! Dadurch fällt es leichter, den Produktinhalt komplett auszudrücken. Außerdem werden so bis zu 40 Prozent Material eingespart: Und die Tube kann effizienter recycelt werden.

Wiederverwendbare Kosmetikprodukte

Hyaluronpads, die bis zu 30-mal benutzt werden können. Wattestäbchen, Abschminkpads und Augenpads, die nicht in der Tonne, sondern in der Waschmaschine landen – der beste Müll ist der, der gar nicht erst entsteht!

Zero Waste

Die Hülle dieses Lippenstifts von Le Papier besteht aus Papier (aus nachhaltiger Forstwirtschaft), ist plastikfrei und komplett kompostierbar. Nur das Beauty-Label Sprout World geht noch einen Schritt weiter: Das hat Kajalstifte und Augenbrauenstifte entwickelt, die, sind sie erst mal aufgebraucht, eingepflanzt werden können und aus denen Wildblumen wachsen. Das nennen wir mal ein nachhaltiges Pflegeprodukt.

Nachfüllbare Düfte

Das Nachfüllen der Glasflakons statt sie wegzuwerfen – verringert den ökologischen Fußabdruck, der durch Verpackung und Transport entsteht. In Zahlen bedeutet das konkret: Bei einem 50-ml-Flakon mit 150-ml-Refill wird die CO₂-Emission um 64 Prozent verringert.