5 überraschend positive Effekte einer Sauna auf die Gesundheit

Lassen Sie sich überraschen von fünf positive Effekte einer Sauna. Mit dieser Zusammenstellung an Vorteilen einer Sauna werden Sie zur regelmäßigen Saunagängerin.

Warum es jetzt das beste Mittel gegen Stress ist

Gerade in der Weihnachts- und Erkältungszeit ist viel los in den Apotheken. Um dem stressigen Alltag entgegenzuwirken, hilft regelmäßiges Saunieren. 8 bis 15 Minuten pro Saunagang reichen dabei völlig aus. In dieser Zeit steigt die Hauttemperatur auf etwa 42 Grad an, was sich positiv auf unsere Stimmung und Gesundheit auswirkt. Die Wärme führt zu einer psychischen Erholung, bei der die Ausschüttung des Stresshormons Cortisol gedrosselt wird. Insbesondere ätherische Öle wie Eukalyptus und Lavendel wirken beruhigend auf unser vegetatives Nervensystem.

Die anschließende Abkühlung führt zu einer nervlich bedingten Erfrischung, bei der die Ausschüttung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, für psychische Entspannung und Wohlbefinden sorgen.

Wie ein Saunagang unser Herz schützt

Ein weiterer Effekt in unserer Liste, der positive Effekte einer Sauna liegt bei unserem Herz-Kreislaufsystem.

In der trockenen Wärme erweitern sich die Blutgefäße, in der Folge sinkt der Blutdruck. Bei Untersuchungen in der Charité Berlin stellten Mediziner fest, dass durch regelmäßiges Saunabaden die Blutgefäße an der Wade nach drei Monaten einen um 22 Prozent größeren Querschnitt hatten. Nach fünf Jahren erhöhte sich der Gefäßdurchschnitt um insgesamt 40 Prozent gegenüber der Zeit vor der Sauna. Menschen jedoch, die an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden, sollten auf das Saunieren verzichten. Ihnen droht ein Kreislaufkollaps. Mit einer Erkältung und Fieber in die Sauna zu gehen ist ebenfalls nicht ratsam.

Wie Saunieren gestresster Haut hilft

Stress wirkt sich nicht nur negativ auf unsere Stimmung aus, sondern auch auf die Haut. Unreinheiten, Pickel und Trockenheit sind klassische Folgen. Kann ein Saunagang helfen? Ja, denn Sauna ist gut für die Haut. Die Poren unserer Haut werden durch die Hitze geöffnet, und der Talg, der sich in den Poren befindet, kann sich lösen. Unser Körper reinigt sich gewissermaßen von selbst. Zudem werden Keime abgetötet, verhornte Hautzellen abgestorben, und Pickel verflüssigen sich. Die Haut wird insgesamt reiner, besser durchblutet – und straffer. Außerdem verhindert die Sauna eine zu schnelle Hautalterung durch die Verbesserung der Durchblutung.

Übrigens fördert ein abendlicher Saunagang durch die wohlige Erschöpfung nach dem Schwitzen das schnellere Einschlafen und das feste Durchschlafen. Wer also vor dem Schlafen in die Sauna geht, fühlt sich am nächsten Morgen ausgeruht, frisch und schön.

Wie bereits ein Saunagang unser Immunsystem pusht

Doch die vielleicht wirksamste Mittel, um Erkältungen vorzubeugen, ist ein wöchentlicher Besuch der Sauna. Den die Sauna verbessert das Immunsystem. Die Hitze führt zu einer vermehrten Bildung von Abwehrstoffen im Blut. Der Grund: In der Saunawärme steigt die Hauttemperatur auf etwa 42 Grad, der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren. Im Mund wird vermehrt Immunglobulin A freigesetzt, ein Eiweiß, das zum Immunsystem unseres Körpers gehört und eine erste Barriere gegen eingedrungene Krankheitserreger darstellt. Zudem erhöht sich der Interferonspiegel. Diese von den Körperzellen produzierte Substanz stimuliert die Abwehrkräfte und schützt vor viralen Infekten.

Warum Hitze unseren Venen hilft

Dieser positive Effekte einer Sauna ist speziell für Frauen gedacht, den Probleme mit den Venen entstehen häufig bei Frauen, die lange sitzen oder stehen. In unserem Fall trifft letzteres zu – bei einem Arbeitstag von acht Stunden werden die Beine und Füße meist nur kurz in der Mittagspause entlastet. Schwere- und Spannungsgefühle machen sich bemerkbar, die Unterschenkel schwellen an. Bei schweren Beinen und Problemen mit den Venen hilft es Sauna. Doch es kommt auf die richtige Anwendung an. Noch wichtiger als die Wärme ist hier die Abkühlungsphase nach dem Saunagang. Durch die hohe Temperatur erweitern sich die Gefäße, durch die Kaltwasseranwendung ziehen sie sich wieder zusammen und werden so gekräftigt. Das Abkühlen sollte mehrmals hintereinander wiederholt werden, um die Spannkraft der Venen optimal zu erhöhen.

Die richtigen Hilfsmittel für die Sauna

Welche Sauna die richtige ist, kommt auf die Intention an. Soll einer Erkältung vorgebeugt oder nur ein Ausgleich zum Alltag geschaffen werden? Der Saunaaufguss wird mit ätherischen Ölen versetzt, damit die Wärme intensiver wahrgenommen und der Effekt verstärkt wird. Viele davon sind bei uns in der Apotheke erhältlich:

  • Eukalyptus wirkt schützend
  • Mandarine hebt die Stimmung
  • Minze regt an
  • Lavendel wirkt entspannend
  • Melisse sorgt für Ausgeglichenheit
  • Rosmarin fördert die Konzentration
  • Zitrone wirkt erfrischend
  • Berg-Kiefer fördert die Gesundheit
  • Menthol befreit die Atemwege
Positive Effekte einer Sauna lassen Sie mit wenigen Hilfsmitteln für die Sauna verstärken

Extra-Tipp: Die beste Temperatur in einer Sauna liegt bei 80 bis 100 Grad

Marina von beautymadel.de

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