Haushalt

Tipps der Redaktion für Ihre Wäsche

Frau vor Waschmaschine

Gar nicht so einfach: Der Lieblingspulli ist eingelaufen, die Grasflecken sind noch in der Jeans – und was bedeuten eigentlich diese ganzen Symbole auf dem Waschzettel? perle klärt auf, wie Wäsche umweltfreundlicher sauber wird.

Das Symbol einer Waschtonne mit der Zahl 30° ist ja noch verständlich: Waschen bis 30 Grad möglich. Komplizierter wird es schon, wenn unter dem Bottich zwei Striche auftauchen. Das bedeutet, dass es sich um besonders empfindliche Materialien handelt, die besser im Spezialwollwaschgang gewaschen und nicht geschleudert werden sollten.

Wer soll sich das nur alles merken? Musst Du nicht! Auf der nächsten Seite findest Du einen QR-Code: Damit kannst Du Dir schnell und einfach das perle Waschplakat downloaden, ausdrucken, aufhängen – so hast Du stets alle Symbole im Blick!

Wäschen nach Farben sortieren

Um Verfärbungen und bei weißer Wäsche einem Grauschleier vorzubeugen, empfiehlt es sich, die Kleidung nach Farben zu sortieren: helle, dunkle und rote Wäsche. Für jede Variante gibt es das passende Waschmittel: Rotes und Dunkles nach Möglichkeit mit einem Colorwaschmittel als Kompaktpulver waschen so bleichen die Farben nicht aus. Weiße Wäsche freut sich über ein Vollwaschmittel, und Wolle sollte immer mit einem Wollwaschmittel gereinigt werden. Flecken am besten vor der Wäsche mit einem Fleckenmittel wie klassischer Gallseife vorbehandeln. Grasflecken lassen sich auf diese Weise gut entfernen: einfach auf dem trockenen Kleidungsstück einarbeiten und etwa 10-15 Minuten einwirken lassen.

Lieber selten waschen, dafür voll beladen

Die Anforderungen ans richtige Waschen sind also hoch: Die Wäsche darf nicht einlaufen, sie sollte anschließend fleckenfrei sein, und umweltfreundlich soll das Ganze bitte auch sein. Geht das? Ja, das geht. Zunächst gilt, dass die Maschine stets voll beladen und die Kleidung, auch zu ihrem eigenen Schutz, nicht allzu oft gewaschen werden sollte. Jeans und Pullover müssen nicht nach einmaligem Tragen ab in die Maschine lüften genügt. Auch T-Shirts können gut zweimal getragen werden, solltest Du nicht geschwitzt haben.

Mit niedrige Temperaturen Wäsche waschen

Also nicht zu oft waschen, die Trommel stets voll beladen und bei niedrigen Temperaturen waschen: Die meisten Verschmutzungen gehen mühelos bei 30 Grad raus. Einmal im Monat sollte eine Wäsche mit 60 Grad angestellt werden etwa für Handtücher oder Bettwäsche, um Keimen in der Waschmaschine vorzubeugen. Ebenfalls umweltschonend ist der Verzicht auf den Trockner, das spart auch bares Geld bei der Stromrechnung.

Viel Waschpulver hilft nicht viel

Grundsätzlich gilt: Kompaktpulver sind oft die bessere Alternative, wenn es um Waschmittel geht. Vielen Großpackungen sind laut Öko-Test für das Volumen Salze oder Mikroplastik zugesetzt, die in Kläranlagen nur schwer abgebaut werden können, stattdessen in Flüsse und Seen gelangen und dort giftig für Wasserorganismen sind. Zudem sollte richtig dosiert werden. Für die meisten Ladungen genügt die Dosierung, die für ,leichte Verschmutzung“ angegeben ist. Viel hilft hier nicht viel: Mit mehr Waschpulver wird die Wäsche nicht sauberer, nur die Umweltbilanz schlechter.