Rasurschatten im Sommer vermeiden (3 Tipps)

Die einen sprechen von Rasurschatten, wir liebevoll von Erdbeerbeinen. Über ein Phänomen, das nicht sein muss schon gar nicht, wenn Shorts in Mode sind.

Mit der Beinfreiheit wächst unser Wunsch nach glatten Beinen, der sich leider nicht für alle gleichermaßen so mir nichts, dir nichts herbeirasieren lässt.

Anders als beim Waxing oder Epilieren werden bei einer Rasur die Haare oberflächlich gekappt. Bei dicken, dunklen Haaren bleiben gerne mal kleine, schwarze Pünktchen auf der Haut zurück, bekannt als Rasurschatten.

Rote Pünktchen weisen meist auf eine Verhornungsstörung hin, Keratosis pilaris oder auch Reibeisenhaut genannt. Dabei bildet die Haut zu viel Keratin, wodurch die Haarfollikel verstopfen und sich entzünden können. Das ist in der Regel harmlos und muss auch nicht behandelt werden, solange Sie keine weiteren Symptome haben. Ob nun rot oder schwarz – der Punkt ist doch, so schön die amerikanische Bezeichnung Strawberry Legs (Erdbeerbeine) auch klingen mag, beliebter werden sie dadurch nicht. Wer Erdbeerbeine loswerden will, macht das so:

Beine peelen gegen Erdbeerbeine

Je glatter die Haut, desto besser kann Ihr Rasierer arbeiten. Ein Peeling befreit die Poren von Talg und abgestorbenen Hautschüppchen, Haare wachsen nicht mehr so schnell ein. Wer allerdings unter Reibeisenhaut leidet, sollte damit vorsichtig sein, da Peelings natürlich reizen können. Pausieren ist hier ein guter Tipp, soll heißen: morgens peelen, abends rasieren. Oder Sie nehmen stattdessen einen Konjac-Schwamm zur Hand, der die Haut dank seiner Netzstruktur auf sanftem Weg von Talg und Hautschüppchen befreit.

Vor dem rasieren einschäumem

Auch für Erdbeerbeine gibt’s ein Sahnehäubchen: Warmes Wasser und Rasierschaum oder Rasieröl weichen die Haare auf, so hat der Rasierer leichtes Spiel. Einige Klingen haben bereits Rasiergel integriert. Die Anzahl der Klingen ist übrigens nicht das entscheidende Qualitätskriterium. So kappt der gute alte und obendrein plastikfreie Rasierhobel die Haare beispielsweise ohne Druck mit nur einer Klinge in einem Zug. Diesen gibt es mittlerweile übrigens als Unisex-Modell mit sanft abge stimmtem Klingenwinkel für mehr Sicherheit und länge rem, rutschfestem Griff – perfekt für die Beinrasur.

Tipp: Erst in die, dann entgegen der Wuchsrichtung rasieren.

Feuchtigkeit gegen Rasurschatten

Eine Rasur entgegen der Wuchsrichtung ist zwar besonders gründlich, sie reizt die Haut allerdings auch mehr. Ein Toner mit Zaubernuss und Rosenwasser wirkt nach der Rasur beruhigend, einer mit Salicylsäure hilft, falls Sie zu Pickelchen neigen.

Den Abschluss kann eine Feuchtigkeitscreme mit Urea bilden, um die Haut zu beruhigen, oder ein klassischer Aftershave-Balsam für sensible Hauttypen.

Tipp: Eine getönte Lotion wirkt kaschierend. Je brauner die Haut, desto weniger stark heben sich die dunklen Pünktchen ab. Daher sind auch Selbstbräuner oder Bronzepuder eine Möglichkeit, aber am besten nicht direkt nach der Rasur, um die Haut nicht noch mehr zu reizen

Rund 1,5 Millimeter wachsen die Haare an Armen und Beinen pro Woche, Kopfhaare dagegen 2,5 Millimeter. Während ein Beinhaar etwa drei Monate lang wächst, befindet sich ein Kopfhaar im Schnitt sechs Jahre lang in der Wachstumsphase.

Beautymadel.de

Waxen oder Wachsen?

Wenn alles nicht hilft, Wachs, Zuckerpaste und Epilierer tun es allemal. Sie packen das Haar bei der Wurzel, können aber auch zu Unreinheiten führen. Gerade sensible Hauttypen tun sich damit schwer. Vielleicht ein guter Anlass, dazu zu stehen?

Männer haben Rasurschatten, wir eben auch. Voll normal. Vielleicht trauen wir uns dann eines Tages auch, sie wachsen zu lassen, wenn uns danach ist. Haare sind übrigens wie feine Antennen: Jeder Follikel ist mit einem Muskel verbunden, der von einem Netzwerk an Rezeptoren umgeben ist und Berührungen so intensiviert.

Lernen Sie außerdem wie Gesichtshaare ohne Schmerzen entfernt werden können.

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