Nachhaltigkeit

Nachhaltige T-shirts für den Sommer (Kaufberatung und Pflege)

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Nachhaltige T-shirts für den Sommer (Kaufberatung und Pflege)
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Ob uni, gestreift oder mit Print: Wir sprechen über Nachhaltige T-Shirts und auf was sie beim Kauf und Pflege achten sollten.

Was zeichnet ein nachhaltiges Shirt aus?

Das Thema Nachhaltigkeit beansprucht ja mittlerweile fast jede Marke für sich. Es ist kein geschützter Begriff, daher kann man auch nicht sagen: Ab diesem Punkt ist ein Shirt nachhaltig. Der ökologische Faktor, also das Material, ist nur einer von vielen, die stimmen müssen. Auch der soziale Aspekt spielt eine große Rolle. Wie werden Mitarbeitende bezahlt, unter welchen Bedingungen arbeiten sie?

Ich möchte keine Marke verurteilen, denn meiner Meinung nach ist jeder kleine Schritt in Richtung Nachhaltigkeit richtig. Es fällt aber auf: Auf dem globalen Baumwoll-Markt ist gerade mal ein Prozent Bio-Baum wolle. Im Verkauf gibt es aber deutlich mehr. Da stimmen irgendwo die Zahlen nicht. Um sicherzugehen, dass die ökologisch angebaute Baumwolle auch wirklich nach verfolgbar in einem Shirt landet, gibt es externe Zertifizierungen und Überprüfungsmechanismen, etwa GOTS (Global Organic Textile Standard).

Worauf sollte man beim Kaufen achten?

Siegel helfen natürlich. Um sich in diesem komplexen Dschungel zurechtzufinden, gibt es Plattformen, etwa „siegelklarheit.de“ von der Bundesregierung, auf denen alles erklärt wird. Oder man geht direkt auf die Website der Marken und checkt, ob das alles nur hübsche Worte sind oder auch wirklich etwas dahintersteckt. Bekennen die sich zu irgendetwas? Legen sie die Lieferkette offen? Wenn man eine Lieblingsbrand hat, kann man auch einfach mal anfragen, was die eigentlich in Sachen Nachhaltigkeit macht. Da darf man ruhig selbst aktiv werden.

Wie pflegt man nachhaltige T-shirts am besten?

Da gibt es ein paar goldene Regeln. Weniger waschen, Pflegesymbole beachten, bei 30-40 Grad waschen reicht meistens aus. Umweltfreundliches Waschmittel/Pflegemittel benutzen, die Schleuderzahl reduzieren und lufttrocknen. Das schont das Shirt, aber auch die Umwelt.

Bei mir privat läuft es so: Sollte mir ein T-Shirt mal nicht mehr gefallen, verschenke ich es. Oder ich benutze es als Schlafshirt. Dann gibt es noch das „dritte Leben“ als Gartenshirt und das “vierte“ als Putzlumpen. Alternativ: Armedangels beispielsweise hat ein „Takeback“-System. Da kommen alte Shirts zu unserem Partner nach Portugal, wo sie aufbereitet und wieder zu neuen Shirts gemacht werden.

Wussten Sie auch schon das es nachhaltige Schnittblumen gibt? In unserem Beitrag zum Unterschied zwischen Bio Schnittblumen und nachhaltigen Schnittblumen haben wir darüber geschrieben.

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