3 Tipps gegen die Wintermüdigkeit in der dunklen Jahreszeit

Dunkle Jahreszeit gleich dunkle Stimmung? Das muss nicht sein! Wir haben erhellende Tipps gegen die Wintermüdigkeit.

Ursache für Wintermüdigkeit

Oft hat man im Winter das Gefühl, der Tag sei schon am späten Nachmittag vorbei. Die innere Uhr signalisiert einem: Es ist dunkel, verkriech dich in Deine Höhle!

Unser Biorhythmus, der sich über Millionen von Jahren eingespielt hat, lässt sich eben nicht überlisten. Der Urmensch in uns will in der kargen Jahreszeit möglichst viel schlafen, wenig Energie verbrauchen und Gewicht aufbauen.

Kein Wunder also, dass wir uns während der kalten Jahreszeit oft müde fühlen und so gern Süßes und Fettiges essen. Da ticken wir fast alle gleich.

Vor allem der Lichtmangel macht uns zu schaffen. Werden wir morgens nicht von der Sonne, sondern im Dunkeln von unserem Wecker geweckt, schüttet unser Körper nur noch spärliche Mengen des Glückshormons Serotonin aus.

Wintermüdigkeit loswerden

Im Winter ist es so wichtig, sich im so oft wie möglich bei Tageslicht draußen zu bewegen. Forschende der Universität Essex in Großbritannien haben herausgefunden, dass bereits ein halbstündiger Spaziergang pro Tag depressive Verstimmungen deutlich verringern kann. Noch größer ist der Effekt, wenn man dabei durchs Grüne läuft – das fand wiederum eine Studie der US-amerikanischen Stanford University heraus. Warum? Weil wir beim Anblick von Bäumen und Gras schneller negative Gedanken loswerden. Noch so ein Hinweis darauf, wie sehr uns die Evolution geprägt hat.

Mit der richtigen Ernährung vorbeugen

Aber zurück ins Hier und Jetzt: Was kann ich als gestresste:r Großstädter:in tun, wenn ich mich im Winter abgeschlagen fühle? Ernährung kann viel bewirken. Etwa ein Müsli mit klein geschnittener Ananas am Morgen. Die Südfrucht steckt voller Vitamine und enthält viel Magnesium, was gegen Depressionen helfen kann. Die Aminosäure Tryptophan in den Haferflocken kurbelt zusätzlich die Serotonin-Produktion an. Auch Fisch ist immer eine gute Idee. Lachs, Makrele und Hering stecken voller Vitamin D, einem Wirkstoff, von dem unser Körper bei trübem Wetter nur wenig produziert. Daher ist es eine schlaue Idee, es der Inuit in Grönland nachzutun: Die können den Winter im hohen Norden nur deshalb mehrere Monate ohne Sonnenlicht über stehen, weil sie so viel Fisch essen.

Stimmt unser Vitamin-D-Pegel, haben wir mehr Energie, werden seltener krank und sind besser gelaunt. Gut in Schwung kommst Du auch, wenn Du Dein Frühstück im Schein einer Tageslichtlampe einnimmst. Das hilft dem Körper, Serotonin zu produzieren, und steigert das Wohlbefinden. Genauso wie Duft kerzen, die den belebenden Duft von Mandarine und Orange verströmen.

Und natürlich Musik! Musikwissenschaftler:innen haben herausgefunden, dass wir besonders gut in die Gänge kommen, wenn ein Song mehr als 120 Schläge pro Minute hat.

Warum also nicht mal mit einem DJ-Set aus einem Elektroklub auf den Ohren zur Arbeit spazieren? Macht garantiert wach!

Seien Sie im Winter nicht zu streng mit sich

Trotzdem ist es vollkommen okay, sich im Winter auch mal zuhause verkriechen zu wollen.

Eine Statista Befragung ergab, dass die meisten Deutschen ihren Trübsinn damit bekämpfen, indem sie es sich im Winter daheim gemütlich machen.

42 Prozent gaben an, es mache sie glücklich, Serien und Filme zu schauen. 41 Prozent sagten, es helfe ihnen, besonders viel zu schlafen. Sich innerlich einzulassen auf die kalte Jahreszeit macht nämlich viel glücklicher, als sich darüber zu ärgern!

Winterschwimmen

… ist eines der besten Mittel gegen Depressionen. Warum? Weil Grübeln unmöglich ist, wenn man im Dezember in einen kalten See springt.

Der gesamte Organismus wird aktiviert, und abends überkommt einen eine angenehme Müdigkeit. Als Training hilft kaltes Duschen.

Achtung: Am besten nie alleine schwimmen gehen, damit im Notfall eine:r schnell Hilfe rufen kann. Und bevor Du im Winter draußen baden gehst, solltest Du beim Hausarzt oder der Hausärztin einen Gesundheitscheck machen.

Tipps gegen die Müdigkeit

  • Gehe regelmäßig raus an die frische Luft und lade Deine Batterien mit Tageslicht auf. Das hebt sofort die Laune!
  • Eine kalte Dusche bringt den Kreislauf in Schwung und stärkt die Abwehrkräfte.
  • Ein Powernap am Mittag schenkt Dir neue Energie. Mehr als 20 bis 30 Minuten sollten es allerdings nicht sein, damit Du nicht in die Tiefschlafphase fällst.

134 Stunden scheint die Sonne im Dezember und Januar laut Deutschem Wetterdienst durchschnittlich in Hamburg. So selten wie an kaum einem anderen Ort in Deutschland.

BeautyMadel

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