Körperpflege

7 Körperöle natürliche pflege für Haut und Haare

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Körperöle für eine gepflegte Haut
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Körperöle machen die Haut geschmeidig und verwöhnen die Nase meist noch mit natürlichen Düften. Das Beste: Sie eignen sich für ausgiebige Selfcare genauso wie für den schnellen Auftrag nach der Dusche.

Gründliches Abtrocknen können Sie sich sparen Körperöle werden immer auf der leicht feuchten Haut aufgetragen. Dann verbindet sich das Öl mit dem Wasser und die Haut wird sowohl mit Fett als auch mit Feuchtigkeit versorgt. Praktischer Nebeneffekt: Sie brauchen für jede Hautpartie nur wenige Tropfen und die Wasser-Öl-Mischung zieht schnell ein.

Öl basiert auf Fettsäuren, sie spenden der Haut Lipide. Diese Fettstoffe aus Pflanzenöl sind hautverwandt und können unser größtes Organ deshalb gut in seiner Funktion unterstützen: beispielsweise die Hautbarriere stärken und Feuchtigkeit in der Haut bewahren. Am besten verwenden Sie Körperöle jedoch nicht ausschließlich, sondern greifen zwischendurch zur Bodylotion. Denn Lotions liefern der Haut automatisch ein ausgewogenes Verhältnis aus Fett und Feuchtigkeit. (Mit Körperölen auf feuchter Haut wird dieses Emulsions-Prinzip nur nachgebildet.) Bei einer rein fettbasierten Pflege bekommt die Haut auf Dauer zu wenig Feuchtigkeit.

Körperöle – die Mischung macht’s Körperöl ist Teamwork in der Regel werden für eine optimale Pflegewirkung mehrere Pflanzenöle kombiniert. Es ist durchaus sinnvoll das tägliche abschminken mit Öl vorzunehmen.

Übersicht Körperöle für Haut und Haare

SONNENBLUMENÖL: Das leichte Sonnenblumenöl ist für Mischhaut nicht zu reichhaltig. Weil es sich gut verteilen lässt, wird es auch in Massageölen eingesetzt.

SOJAÖL: Es zieht gut in die Haut ein, ohne einen Fettfilm zu hinterlassen. Die enthaltene Linolsäure kann das Sojaöl den Säureschutzmantel der Haut stärken.

OLIVENÖL: Darf es etwas mehr sein? Olivenöl für trockene Haut, das Öl ist reichhaltig und eignet sich dank seiner rückfettenden Eigenschaften auch für sehr trockene Haut.

MANDELÖL: Das geruchlose Mandeöl wird bei empfindlicher Haut gut eingesetzt. Das enthaltene Vitamin E schützt vor oxidativem Stress.

HANFSAMENÖL: Ein neuer Stern am Pflegehimmel. Hanfsamenöl wird sehr gut von der Haut aufgenommen. Sein hoher Anteil von Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren stärkt den Säureschutzmantel.

TRAUBENKERNÖL: Dank einem besonders hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren zieht es blitzschnell ein. Das Traubenkernöl tut allen Hauttypen gut.

MASSAGEÖLE: Für eine Massage wird das Öl auf die trockene Haut aufgetragen. Natürlich können Sie dafür auch Ihr Körperöl verwenden. Spezielle Massageöle haben den Vorteil, dass sie sich zum einen gut verteilen lassen, zum anderen aber langsamer einziehen. Folgende Öle eignen sich gut für die Haut: Sesamöl, Rizinusöl oder Jojobaöl. Sie sind besonders reichhaltig und bleiben deshalb lange auf der Haut das ist ideal für eine Massage. Bei Celluliteöl kommen in kleinen Mengen noch Spezialisten wie Pfirsichkernöl und Wacholderbeeröl hinzu, die Spannkraft und Elastizität der Haut fördern.

Der Oscar für die beste Nebenrolle geht an die ätherischen Öle – Duftstoffe, die aus Pflanzenteilen gewonnen werden. Vor allem in der Naturkosmetik unter stützen sie mit ihren natürlichen Aromen die Wirkung der pflegenden Öle. So ist Zitrone ein Muntermacher nach der morgendlichen Dusche, während Lavendel und Wildrose entspannend wirken.

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