Gesichtspflege

Anti Aging Wirkstoffe kombinieren für erstaunlich Effekte

Kombinieren Sie schon unterschiedliche Wirkstoffe

Hyaluronsäure, Retinol, Vitamin C und Niacinamid gehören zu den Klassikern in der Gesichtspflege. Die Anti Aging Wirkstoffe kombinieren so profitiert die Haut enorm von den Wirkstoffen. Doch falsche Kombinationen können schaden. Unsere Zusammenstellung zeigt, was zusammenpasst.

Niacinamid

Der auch als Vitamin B3 bekannte Stoff regt im Körper die Bildung von Ceramiden und Keratin an. Dadurch verfeinert er Poren, reduziert Unreinheiten und mildert feine Fältchen.

Niacinamid kombinieren mit

  • RETINOL
  • SALIZYLSÄURE
  • PEPTIDE
  • FRUCHTSÄURE
  • HYALURON

Durch die hohe Verträglichkeit von Niacinamid, selbst bei einem sehr sensiblen Hauttyp, kann das Vitamin B3 problemlos mit vielen anderen Inhaltsstoffen kombiniert werden.

Niacinamid nicht kombinieren mit

WIRKSTOFFE MIT SAUREM PH-WERT

Es hieß früher, dass Niacinamid in Kombination mit Inhaltsstoffen mit sehr saurem pH-Wert (wie Vitamin C) zu Niacin (Nikotinsäure) umgewandelt werden, das für Hautrötungen sorgen kann. Produkte mit Niacinamid sind inzwischen viel stabiler formuliert, sodass sie in der Regel selbst mit Vitamin C bedenkenlos kombiniert werden können.

Hyaluronsäure

Der Klassiker unter den Anti Aging Mitteln kann große Mengen Wasser binden (1 g bis zu 6 l) und sorgt so für mehr Elastizität, Straffheit und Spannkraft. Hyaluron polstert die Haut quasi von innen auf.

Hyaluronsäure kombinieren mit

  • VITAMIN C
  • FRUCHTSÄURE
  • RETINOL

Sehr gut wirkt der Feuchtigkeitsbooster mit Retinol oder Fruchtsäuren, da sie den Wirkstoff tief in die Haut bringen. Ein tolles Duo bei Pickeln und gleichzeitig trockener Haut sind übrigens Salizylsäure und Hyaluronsäure.

Hyaluronsäure nicht kombinieren mit

GEHT NICHT GIBT’S HIER NICHT

Da Hyaluron eine körpereigene Substanz ist, ist der Wirkstoff maximal verträglich und kann selbst bei empfindlicher Haut täglich angewendet werden. Deshalb kann Hyaluron eigentlich mit allem kombiniert werden.

Retinol

Diese reinste Form von Vitamin A gilt als Wunderwaffe gegen Falten, da es die Regeneration sowie die Neubildung der Hornzellen (oberste Hautschicht) unterstützt. Zudem wirkt Retinol peelend.

Retinol kombinieren mit

  • VITAMIN C
  • VITAMIN E

Retinol kann gut mit Vitamin C kombiniert werden. Es schützt Retinol vor Oxidation, indem es gegen freie Radikale kämpft. So wird der Anti-Aging-Effekt noch erhöht. Auch die Verwendung mit dem Schutzvitamin E (gegen Sauerstoffradikale) ist sinnvoll. Zusätzlich immer einen LSF auftragen.

Retinol nicht kombinieren mit

  • AHA-SÄUREN (FRUCHTSÄUREN)
  • BHA-SÄUREN (SALIZYLSÄURE)

Alpha- oder Beta-Hydroxy-Säuren entfernen abgestorbene Hautschüppchen, sie peelen also die Haut. Dazu noch Retinol würde die Haut zu sehr austrocknen. Besser: die Inhaltsstoffe im Wechsel nutzen, z. B. einmal wöchentlich ein Säurepeeling und an diesem Tag auf Retinol verzichten.

Vitamin C

Das starke Antioxidans schützt die Haut vor schädlichen Umwelteinflüssen wie UV-Strahlung und lässt sie ebenmäßiger und glatter erscheinen. Zudem unterstützt es die Kollagensynthese und hellt auf.

Vitamin C kombinieren mit

  • VITAMIN E
  • FERULASÄURE

Sowohl Vitamin C als auch Vitamin E sind Antioxidantien und wirken zusammen noch effektiver. Ferulasäure, ebenfalls eines der wirksamsten Antioxidantien, stärkt Vitamin C bei der Bekämpfung von freien Radikalen sowie bei der Produktion von Kollagen. Zudem stabilisiert die Säure das Vitamin C, macht es verträglicher und verlängert seine Wirksamkeit.

Vitamin C nicht kombinieren mit

  • AHA-SÄUREN
  • BHA-SÄUREN

Vitamin C besteht größtenteils aus Ascorbinsäure und ist ein ziemlich instabiler Stoff. Kommt es mit anderen Säuren (z. B. Fruchtsäuren) in Kontakt, wird der pH Wert der Vitamin-C-Produkte verändert. Dadurch wirkt es nicht mehr so gut, die Haut profitiert nicht von den positiven Effekten des Vitamins (z.B. Kollagen aufbau). Darüber hinaus können Irritationen auftreten.