Selbstbräuner Guide für den Frühling


Natürlich gebräunte Haut ohne die schädlichen Auswirkungen der Sonne – das ist der Traum vieler, gerade wenn der Sommer vor der Tür steht. Selbstbräuner sind in den letzten Jahren immer beliebter geworden und bieten eine schnelle und sichere Lösung, um eine sonnengeküsste Haut zu erzielen. Doch welcher Selbstbräuner ist der richtige für Sie?

Wie wendet man ihn korrekt an, um ein gleichmäßiges Ergebnis ohne Flecken zu erzielen? Und welche Produkte sind besonders angesagt? In diesem umfassenden Guide nehmen wir Sie mit in die Welt der Selbstbräunung und teilen die besten Tipps, Tricks und Produktempfehlungen für ein perfektes Bräunungsergebnis.

Egal, ob Sie ein Neuling auf diesem Gebiet sind oder bereits Erfahrung mit Selbstbräunern haben – hier finden Sie alle Informationen, die Sie für eine strahlende Sommerbräune benötigen.

Die Entwicklung von Selbstbräunern

Früher hatten Selbstbräuner nicht den besten Ruf. Heute jedoch sind sie sicherer und effektiver. Hautärzte deklarieren die Selbstbräuner bräune als gesündeste Bräune.

Wie Selbstbräuner funktionieren

Die meisten Selbstbräuner nutzen Dihydroxyaceton (DHA). Dieser Wirkstoff reagiert mit der Haut und verleiht ihr eine natürliche Bräune.

Selbstbräuner tönen meist mithilfe des Wirkstoffs Dihydroxyaceton (DHA). Das ist ein Zuckermolekül, das mit bestimmten Proteinen in unserer Haut chemisch reagiert, dabei entsteht ein orange-brauner Farbstoff.

Das Ergebnis zeigt sich bereits nach sechs bis acht Stunden, hält allerdings nicht an, da nur die oberste Hautschicht reagiert, und die schuppt ab – nach spätestens fünf Tagen muss man daher nachtönen. Manche Selbstbräuner enthalten stattdessen oder zusätzlich das Zuckermolekül Erythrulose, es reagiert ebenfalls mit der obersten Hautschicht, das Ergebnis lässt länger auf sich warten, hält dafür aber bis zu zwei Wochen.

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Warum Selbstbräuner im Frühling beliebt sind

Der Frühling ist da und der Wintermantel im Keller. Endlich dürfen wir wieder Haut zeigen. Doch wie erreicht man eine gesunde Bräune ohne Sonnenbank? Die Antwort: Selbstbräuner.

7 häufig gestellte Fragen zu Selbstbräunern

Neu bei Selbstbräunern? Hier sind die Antworten auf die häufigsten Fragen.

  1. Wie funktioniert Selbstbräuner?

    Selbstbräuner tönen meist mithilfe des Wirkstoffs Dihydroxyaceton (DHA). Das ist ein Zuckermolekül, das mit bestimmten Proteinen in unserer Haut chemisch reagiert, dabei entsteht ein orange-brauner Farbstoff. Das Ergebnis zeigt sich bereits nach sechs bis acht Stunden, hält allerdings nicht an, da nur die oberste Hautschicht reagiert, und die schuppt ab – nach spätestens fünf Tagen muss man daher nachtönen. Manche Selbstbräuner enthalten stattdessen oder zusätzlich das Zuckermolekül Erythrulose, es reagiert ebenfalls mit der obersten Hautschicht, das Ergebnis lässt länger auf sich warten, hält dafür aber bis zu zwei Wochen.

  2. Ist Selbstbräuner gesund?

    Definitiv ist er viel gesünder als sonnenbaden, denn er schenkt Bräune ganz ohne gefährliche UV-Strahlen. Früher haben Selbstbräuner oft Parabene enthalten, die Allergien auslösen können, das ist heute nicht mehr der Fall. Der Wirkstoff DHA ist prinzipiell ungefährlich, allerdings sollte man Selbstbräuner nicht länger als sechs Monate verwenden und dunkel lagern, da sich sonst eventuell Formaldehyd abspalten könnte, das als krebserregend gilt.

  3. Wie wird es streifenfrei?

    Durch gute Vorbereitung. Abgestorbene Haut nimmt Selbstbräuner nicht gut auf, daher ist das Wichtigste im Vorfeld: peelen! Komplett ungepeelte Haut sollte zunächst mindestens eine Woche lang gepeelt werden, bevor der Selbstbräuner zum Einsatz kommt, dabei besonders an die kritischen Stellen mit rauer Haut wie Ellenbogen, Fersen und Knie denken. Obacht: Das Peeling sollte nicht auf Ölbasis sein. Um zu einem streifenfreien Ergebnis zu kommen, sollte die Haut außerdem rasiert sein (am besten einen Tag vor dem Selbstbräunen) und ein paar Tage lang gut mit Pflegelotion eingecremt worden sein. Je besser die Haut vorbereitet wird, desto schöner wird auch die Bräune.

  4. Wie trägt man Selbstbräuner auf?

    Der häufigste Fehler ist, zu viel auf einmal zu verwenden: Selbstbräuner sollte man unbedingt sparsam dosieren. Wenn man ihn, anstatt gerade zu streichen, in kreisenden Bewegungen aufträgt, wird das Ergebnis am gleichmäßigsten. Dabei beginnt man am besten bei den Beinen und arbeitet sich dann hoch. Für Fersen, Knie und Ellenbogen den Selbstbräuner mit etwas Lotion verdünnen, damit es nicht zu dunkel wird, der Haaransatz und die Partei um die Augenbrauen werden ganz ausgespart. Ausrutscher kann man mit einem feuchten Kosmetiktuch entfernen. Der ideale Zeitpunkt für die Anwendung ist abends, dann kann sich die Haut über Nacht erholen.

  5. Was muss man anschließend beachten?

    Stoff sollte erst wieder an die Haut, wenn der Selbstbräuner komplett eingezogen ist, meist ist das nach etwa 20 Minuten der Fall. Nach der Anwendung gehören die Hände gründlich gewaschen, reinigen Sie dabei auch die Haut unter den Fingernägeln mit einer Bürste. Abschließend bekommen die Hände kontrolliert etwas Bräune, dazu wenig Selbstbräuner Handrücken an Handrücken verreiben, die Handinnenflächen bleiben hell. Bräunungscreme hat übrigens keinen Lichtschutzfaktor. Wenn es demnächst in die Sonne geht, muss also unbedingt extra Sonnenschutz aufgetragen werden.

  6. Wie bewahre ich die Bräune?

    Da nur die oberste Hautschicht eingefärbt ist, versuchen wir nach dem Auftrag, diese Hautschicht so gut es geht zu schützen und alles zu vermeiden, was sie austrocknen könnte: Dampfbäder, Saunabesuche, möglichst auch heiße Duschen. Trockene Haut könnte schuppen, dann leidet das Bräunungsergebnis und wird uneben. Auch Peelings müssen jetzt nicht sein. Verwenden Sie möglichst sanfte Reinigungsprodukte und cremen Sie die Haut täglich mit Pflegelotion ein. Trotz bester Pflege wird das Ergebnis aber verblassen, da hilft nur regelmäßiges Nachbräunen.

  7. Was tun, wenn es fleckig aussieht?

    Das kann bei einem falschen Produkt oder wenig sorgfältiger Anwendung leider schon mal passieren. Wir wissen: Nach etwa fünf Tagen verblasst die Bräune aus der Tube. Wer nicht so lange warten will, kann auch direkt gegensteuern. Dann aber gerne schnell – je länger man wartet, desto schwerer geht die Farbe ab. Ein heißes Schaumbad hilft, ein ausgiebiges Peeling, eine Massage mit Baby- oder Mandelöl und ganz besonders ausgepresster Zitronensaft. Reiben Sie den Saft mit einem Waschlappen ein, nicht hektisch rubbelnd, da das die Flecken eher verstärkt, und waschen Sie ihn danach wieder ab. Da Zitronensaft austrocknet, die Haut anschließend eincremen.

Top Selbstbräuner-Empfehlungen für 2023

Auf der Suche nach dem besten Selbstbräuner? Hier sind unsere Top-Picks.

  • Allrounder: Die vegane „Sunless Bronze Selbstbräuner-Lotion“ von Annemarie Börlind pflegt Gesicht und Körper zusätzlich mit Sesamöl und Walnussextrakt.
  • Als Konzentrat: Das „Bronzer Selbstbräunugskonzentrat“ von Charlotte Meentzen mischt man mit der eigenen Gesichts- oder Bodylotion. Man kann so den Bräunungsgrad selbst bestimmen.
  • Mit Kokosduft: Das „Daily Vitamins Self Tanning Fluid“ von Sans Soucis bräunt schonend, verleiht einen zarten Glow und duftet toll nach Kokos.
  • Als Gel: Der feuchtigkeitsspendende Selbstbräuner von Avène ist dank Erythrulose extra langanhaltend, das Gel zieht gut ein und klebt nicht.
  • Als Mousse: Das „Sun Selbstbräunungsmousse“ von Marbert schenkt besonders natürliche Bräune und bietet zusätzlichen Schutz vor Umwelteinflüssen.

Entdecken Sie weitere Beauty-Tipps und Hautpflege-Ratschläge auf unserem Blog.

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Marina Christophhttps://beautymadel.de
Auf Beautymadel möchte ich mich als Mutter und Hausfrau verwirklichen. Ich betreibe Beautymadel seit 2021 und schreibe Beiträge zum Themen wie Gesundheit, Ernährung, Beauty, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden.

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