Wohlfühlen

Wieso Sie im Herbst viel spazieren sollten?

Der Herbst ist da, mit buntem Laub, pfeifendem Wind und dem einen oder anderen Regentag. Mediziner wissen, dass wir gerade dann den Weg nach draußen nicht scheuen sollten. Denn – so überraschend das klingen mag unsere Gesundheit und unsere Seele profitieren von einem Spaziergang im kühlen Nass auf ganz vielfältige Weise.

Warum Pfützen uns beweglicher machen

Gehen wir im Regen über Straßen oder Wege, betreten wir eine vollkommen veränderte Welt. Dort wo eben noch nur eine Mulde war, ist jetzt eine riesige Pfütze. Den Weg darüber oder darum herum muss unser Gehirn ganz neu entdecken und scharf kalkulieren: Genügt ein Sprung? Automatisch erstellt es ganz neue Routen auf vormals ausgetretenen Pfaden. Und auch der Körper reagiert neu: Mit jedem Schritt werden plötzlich Muskeln aktiviert, die unsere Balance stabilisieren und die im Trockenen selten benutzt werden. Neue Nervenverbindungen entstehen – und unsere Koordination verbessert sich automatisch.

Weshalb ein grauer Tag unsere Seele beflügelt

Oh, wie schade. Es regnet, dabei wollte ich doch noch… Rasen mähen, Laub harken, Gartenmöbel ölen. Tja. Da hat der Regen wieder unsere Pläne durchkreuzt – und uns damit eines der größten Geschenke gemacht: nämlich Ruhe. Ein paar Stunden, in denen wir ganz ohne schlechtes Gewissen ein Buch lesen oder ein ausgedehntes Bad nehmen können; in denen wir keine Ausrede brauchen, um einfach mal nichts zu tun. Eine kleine Zwangspause, die ungeahnte Kräfte freisetzen kann: Im Rahmen einer US-Studie wiesen Forscher nach, dass die Mehrheit ihrer Probanden sich nach einem Regen schauer als deutlich energiegeladener empfand – im Schnitt erledigten die Teilnehmer nach dem Wolkenbruch zwei Aufgaben mehr, als sie sich vorgenommen hatten. Warum? Vielleicht liegt es einfach daran, dass Regen unsere Seele für einen kurzen Augenblick von allem Druck befreit.

Weshalb ein grauer Tag unsere Seele beflügelt

Oh, wie schade. Es regnet, dabei wollte ich doch noch… Rasen mähen, Laub harken, Gartenmöbel ölen. Tja. Da hat der Regen wieder unsere Pläne durchkreuzt – und uns damit eines der größten Geschenke gemacht: nämlich Ruhe. Ein paar Stunden, in denen wir ganz ohne schlechtes Gewissen ein Buch lesen oder ein ausgedehntes Bad nehmen können; in denen wir keine Ausrede brauchen, um einfach mal nichts zu tun. Eine kleine Zwangspause, die ungeahnte Kräfte freisetzen kann: Im Rahmen einer US-Studie wiesen Forscher nach, dass die Mehrheit ihrer Probanden sich nach einem Regen schauer als deutlich energiegeladener empfand – im Schnitt erledigten die Teilnehmer nach dem Wolkenbruch zwei Aufgaben mehr, als sie sich vorgenommen hatten. Warum? Vielleicht liegt es einfach daran, dass Regen unsere Seele für einen kurzen Augenblick von allem Druck befreit.

Wie Regen uns durchatmen lässt

Wenn der Regen fällt, dauert es nicht lange, bis wir die frische Luft in unserer Nase spüren. Woher diese Frische kommt? Regen zwingt Staub, Pollen und viele weitere schädliche Partikel zu Boden und wäscht so die Luft rein – wir können befreit durchatmen, die Schleimhäute der Atemwege werden befeuchtet und können etwa Schnupfenviren viel besser stand halten. Auch trockene Haut und angegriffene Haare profitieren von der erhöhten Luftfeuchtigkeit. Übrigens: Der erdige Geruch, den wir nach einem Schauer wahrnehmen, kommt von Mikroorganismen, die in der Erde leben – die Feuchtigkeit kurbelt ihren Stoffwechsel an und lässt sie eine Substanz freisetzen, die diesen Duft erzeugt. Wenn es regnet, werden auch die Pflanzen aktiver. Ihren Blättern entströmen ätherische Öle – eine Wohltat für unsere Lungen. Also beim nächsten Schauer: Tief durchatmen…

Wie Regen uns pure Lebensfreude schenkt

So grau der Himmel auch erscheinen mag – in Wirklichkeit gibt es wenige Dinge, die unsere Stimmung so heben wie ein Spaziergang im Regen. Woran das liegt? An den Abertausend negativ geladenen lonen, die mit den Tropfen zu Boden fallen. Forscher der New Yorker Columbia-Universität konnten jetzt beweisen: Diese Moleküle, die in hoher Konzentration überall dort auftreten, wo sich Wassermengen bewegen – also am Meer, an Wasserfällen oder eben bei Regenschauern – gelangen über unsere Atemwege direkt in den Blutkreislauf. Und bewirken dort ein biochemisches Wunder: Stresssymptome und Depressionen werden gelindert, das Energielevel steigt. Schon ein halbstündiger Regenspaziergang schenkt uns gute Laune und stärkt unseren Tatendrang – da darf es doch gern öfter regnen…

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