Körperpflege

Trockene Haut im Winter wieso die Fakten?

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Wieso trockene Haut im Winter?
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Die kalte Jahreszeit ist häufig Stress pur für trockene Haut. Mit diesen Tipps lässt sich das ändern.

Stressfaktor Winter

Was haben die Kälte draußen und Wärme drinnen gemeinsam? Die Luft ist trocken. Unangenehm für Menschen, die ohnehin an trockener Haut leiden – das ist hierzulande etwa ein Drittel. Häufig ist die trockene Luft aber auch Ursache, wenn trockene Haut und Spannungsgefühle vorwiegend im Winter auftreten.

Fett oder Feuchtigkeit im Winter?

Trockene Haut braucht ein Pflege-Upgrade. Aber eher Fett oder Feuchtigkeit? Eine erste Einschätzung liefert der Wangenschiebetest. Legen Sie einen Finger unterhalb des Wangenknochens auf und schieben die Haut sanft nach oben. Entstehen senkrechte Linien, steht das für Fettmangel. Waagrechte Linien deuten auf zu wenig Feuchtigkeit hin.

Bei zu wenig Fett empfehlen wir eine Wasser in-Öl-Emulsion, die mit Lipiden angereichert ist ideal sind hochwertige, natürliche Öle wie Jojoba-, Nacht kerzen- oder Macadamianussöl. Ihr Tipp: Auch mal Hautöl pur auftragen, am besten auf die noch leicht feuchte Haut. Pflegend sind auch Sheabutter oder Squalan (ölige Substanz, etwa aus Olivenöl).

Bei feuchtigkeitsarmer Haut setzen wir auf Öl in Wasser-Emulsionen, etwa mit Aloe vera, Glyzerin, Milchsäure, Urea und Hyaluronsäure. Wichtig: Wer bei eisiger Kälte vor die Tür will, sollte vorher keine stark wasserhaltigen Produkte auftragen, da diese gefrieren können.

Wie kommt es zu trockener Haut?

Die Talgdrüsen der Haut produzieren Fett, damit Haut und Haare nicht austrocknen und der Säureschutzmantel der Haut erhalten bleibt. Wie viel Talg produziert wird, ist genetisch bedingt.

Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger, auch werden Wasserbindungsfähigkeit und Unterhautfettgewebe weniger, was zu einer trockeneren und verletzlicheren Haut führt Neben der Talgproduktion sei auch die Hautbarriere für den Wasserhaushalt der Oberhaut wichtig. Bei chronischen Entzündungen wie Neurodermitis ist die Hautbarriereerkrankung beziehungsweise anlagebedingt gestört, wodurch mehr Wasser verdunstet und verloren geht. Dazu spielen äußere Faktoren wie Kälte, trockene Heizungsluft oder falsche Pflege eine Rolle.

Vorbeugen hilft

Meiden Sie, was die Barrierefunktion schwächt. Dazu gehört alles, was stark entfettet – wie Reinigung mit Seife, häufige Peelings, zu lange und zu heiß duschen oder baden. Der Hautarzt empfiehlt milde Gesichtsreinigung sowie ölhaltige Zusätze und lauwarmes Wasser zum Baden. oder Duschen. Zum Abtrocknen nur sanft abtupfen. Dann eincremen. Und nicht vergessen: viel trinken!

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