Erwachsenen Akne: 5 Tipps für die Behandlung von Spätakne

Spätakne behandeln und Erwachsenen Akne loswerden

Akne ist nicht nur ein Teenie-Problem, sondern nervt auch viele Erwachsene in Form von Erwachsenen Akne. Hier die wichtigsten Tipps für die Behandlung von Spätakne die oft Erwachsene Frauen plagt.

Die sogenannte Acne tarda oder auch Spätakne ist eine häufige Hauterkrankung und trifft vor allem Frauen zwischen 25 und 45 Jahren. Ausgelöst wird die Spätakne zum Beispiel durch hormonelle Veränderungen, bestimmte Medikamente, Veranlagung, persönlichen Lebensstil oder falsche Pflegeprodukte.

Was kann man im Fall von Akne bei Erwachsenen tun? Und was für die Akne nur noch schlimmer machen? Hier finden Sie unsere Tipps zur Behandlung:

Tipps Spätakne behandeln

Pflege anpassen

Erwachsenenhaut ist oft trocken. Sie benötigt eine sanfte, Feuchtigkeitsspendende Reinigung und eine nicht allzu üppige Pflege. Nach der Reinigung könne man noch ein Serum auftragen, das wichtige Pflegestoffe wie Vitamine oder Hyaluronsäure in konzentrierter Form enthält. Aber bitte nicht ständig neue Pröbchen verwenden. Auch das irritiert die Haut und kann Pickel bei Erwachsenen verursachen.

Die richtigen Wirkstoffe gegen Pickel

Bei stärkerer Spätakne sollte man immer eine Hautärztin oder einen Hautarzt konsultieren. In schweren Fällen können diese Antibiotika oder Präparate mit dem Wirkstoff Isotretinoin zum Einnehmen verordnen. Als Inhaltsstoffe, die sich in Pflegeprodukten bewährt haben: Alpha-Hydroxy-Säuren (AHA) wie zum Beispiel Glycolsäure (reinigend), Salicylsäure (löst Hautschüppchen und wirkt entzündungshemmend), Niacinamid (beruhigend und mattierend) oder Vitamin C (regenerierend).

Außerdem helfen probiotische Stoffe (fördern Bakterien, die einen guten Einfluss auf die Haut haben).

Lebensstil optimieren

Das Alltagsrezept gegen Erwachsenen Akne: Gesund und entspannt leben. Dazu gehört, Stress zu meiden. Er führt zu vermehrter Ausschüttung von männlichen Hormonen, Cortisol und Adrenalin. Diese Botenstoffe können das auftreten von Pickeln verstärken. Manche Menschen reagieren auch auf bestimmte Lebensmittel empfindlich etwa Süßigkeiten oder Milchprodukte. Ein Ernährungstagebuch kann helfen, Unverträglichkeiten herauszufinden. Auch Nikotin kann bei Akne schaden, weil es die Blutgefäße verengt und die Haut dann schlechter mit Sauerstoff versorgt wird.

Pickel durch Masken

Bei längerem Tragen entsteht unter Mund Nase-Masken ein Feuchtigkeitsstau und Hitzestau. So können sich Keime leichter ausbreiten und Pickel bei Erwachsenen hervorrufen.

Deshalb raten wir, die Maske nicht nur zum Schutz vor Infektionen, sondern auch der Haut zuliebe regelmäßig zu wechseln. Außerdem, sollte man mindestens alle zwei Stunden frische Luft an das Gesicht lassen!

Gut beraten lassen

Kompetente Beratung bei Pflegeprodukten bietet eine Apotheke. Bessert sich der Hautzustand nicht, sollten Sie zum Arzt.

Patientinnen und Patienten mit Grunderkrankungen wie Diabetes oder geschwächter Immunabwehr sollten immer ärztlichen Rat suchen. Tritt bei Frauen ganz plötzlich ausgeprägte Akne auf, kann das auf das Polyzystische Ovarialsyndrom hinweisen. Bei der Hormon störung sind Gynäkologin oder Gynäkologe gefragt.

Was bei der Behandlung von Akne nicht tun

Zahnpasta nicht auf Pickel auftragen

Zahnpasta enthält Stoffe, die nicht für die Haut bestimmt sind und die Hautbarriere schädigen können. Aromastoffe können die Entzündungen der Pickel sogar verstärken. Außerdem decke Zahnpasta den Pickel so ab, dass er sich nicht nach außen entleeren kann.

Selber am Pickel herumdrücken

Das führt oft zu entzündlichen Gewebereaktionen. Wir raten: Pickel nicht selbst ausdrücken, sondern professionell unter antiseptischen Bedingungen bei der Kosmetikerin entfernen lassen. Eine Ausnahme sind reife Pickel mit gelben Köpfen. Die kann man vorsichtig mit einem Kosmetiktuch um den Finger ausdrücken. Danach die Stelle mit geeignetem Wirkstoff aus der Apotheke desinfizieren.

Falsches Make-up bei Erwachsenen Akne

Gut sind Make-ups mit dem Zusatz nicht komedogen oder mit mineralischen Pigmenten, in denen Bakterien und Mikroben nicht leben können.

Übrigens: Auch Pinsel und Schwämmchen sind Brutstätten für Bakterien. Deshalb raten wir, sie nach der Anwendung mit mildem Shampoo oder Seifenlauge zu waschen und sie häufiger zu wechseln.

Ins Gesicht fassen

So werden zusätzlich Keime auf die Haut gebracht, die entzündliche Prozesse unterstützen.

Tipp: eine Notiz „Finger weg“ an den Computer kleben!

Gesicht zu aggressiv reinigen

Neuere Forschungen zeigen, dass zu aggressive Reinigung den Feuchtigkeits-Fettfilm der Haut stört und die Funktion der positiven Hautbakterien einschränkt.

Tipp: sanfte, alkoholfreie Reinigungsprodukte mit Probiotika. Sie schützen das Mikrobiom der Gesichtshaut.

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Marina Salow Profilbild
Auf Beautymadel möchte ich mich als Mutter und Hausfrau verwirklichen. Ich betreibe Beautymadel seit 2021 und schreibe Beiträge zum Themen wie Gesundheit, Ernährung, Beauty, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden.