Das gehört in die Reiseapotheke

Die meisten von uns kommen gesund und munter durch den Urlaub. Für den Fall der Fälle sollte man aber gerüstet sein, denn manche Arzneien sind im Ausland schwer zu bekommen. Deswegen ist eine gut ausgestattete Reiseapotheke so wichtig.

Hin und wieder ein Tapetenwechsel macht glücklich und regt sogar das Gehirn an – das besagen Studien. Wenn das keine guten Voraussetzungen sind, um in den wohlverdienten Urlaub zu starten!

Damit wir die schönste Zeit des Jahres unbeschwert genießen können, gehört allerdings eine gut durchdachte Reiseapotheke ins Gepäck. Denn vor kleinen Blessuren, Stichen oder Wehwehchen sind wir trotz Urlaub nicht gefeit.

Kennen Sie schon die typischen Verletzungen im Sommer? Wir haben diese Zusammengetragen.

Alles für den Weg

Für viele von uns ist der Weg zum Urlaubsort eine kleine Herausforderung. Ein Snack wie Mandeln im Handgepäck kann bei Reiseübelkeit den Magen oft beruhigen. Wer mehr leidet, kann sich vorab Tabletten oder Kaugummis mit einem Wirkstoff besorgen, der den Brechreiz unterdrückt.

Das lange Sitzen erschwert zudem die Blutzirkulation in den Beinen. Sie schwellen an und brennen. Ein Kühlgel bringt dann schnell Erleichterung. Auch das hilft: zwischendrin Pausen einlegen, sich die Beine vertreten.

Prellung und Zerrung

Bei Wanderungen, am Poolrand oder beim Sightseeing – ein umgeknickter Knöchel ist schnell passiert. Damit der Bluterguss nicht zu stark anschwillt, gilt es, jetzt schnell zu handeln: den verletzten Knöchel sofort hochlagern und kühlen.

Kein kalter Umschlag in Reichweite? Mittlerweile gibt es praktische Sofort-Kühl-Kompressen für unterwegs. Auch Pferdesalbe hat einen kühlenden Effekt. Mit Arnika, Menthol, Rosmarin und Kampfer entspannt sie auch Muskelkater oder Zerrungen.

Vorsicht in der Sonne

Zugegeben – ein bisschen Sommerbräune lässt uns frischer und erholt aussehen. Trotzdem sollten wir die Mittagssonne meiden und uns eher im Schatten aufhalten. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zu Hautschutz mit Lichtschutzfaktor (LSF) 30, um sich vor Sonnenbrand und Hautkrebs zu schützen.

Kommt es doch mal zu Rötungen: Ab in den Schatten und die Partien mit einem entzündungshemmenden und kühlenden Gel behandeln.

Übrigens: Bei manchen Menschen reagiert die Haut unter Sonneneinstrahlung mit Inhaltsstoffen der Sonnenschutzcreme und lässt rote juckende Pusteln sprießen. Der Griff zu fettfreien Produkten ohne Emulgatoren kann vor der sogenannten Mallorca Akne schützen.

Insekten abwehren

Die erste Maßnahme gegen kleine blutsaugende Plagegeister ist lange luftige Kleidung. Damit kann man schon so manchen Stich verhindern. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich ein Insektenschutzspray, ein sogenanntes Repellent, einstecken. Viele helfen nicht nur gegen Insekten wie Mücken und Bremsen, sondern auch gegen Zecken. Ist es doch zu einem Piks gekommen, schmerzt und juckt es meist.

Hier hilft kühlen, eventuell mit einem feuchten Tuch oder einer Kühlkompresse. Salben oder Gels mit sogenannten Antihistaminika wirken anschließend juckreizstillend und entzündungshemmend. Aber: Schwillt der Stich stark an, kann es sich um eine allergische Reaktion handeln. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

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Verdauung schützen

Im Urlaub wird meistens gut gegessen und gern auch mal etwas Neues probiert. Doch manch einer reagiert darauf mit einer Unverträglichkeit.

Daher gehören Mittel gegen Durchfall, Erbrechen und Verstopfung in jede Reiseapotheke. Wer zu Durchfall neigt, kann das Set um Elektrolyt-Präparate ergänzen.

Sie gleichen starken Flüssigkeits- und Mineralienverlust aus, der gerade in wärmeren Gegenden gefährlich ist und zu Kreislaufproblemen führen kann.

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Wundenversorgen im Urlaub

Ein kleiner Kratzer ist gerade in der Freizeit schnell passiert. Wichtig ist, auch Wunden zu verarzten, damit keine Keime eindringen. Was dazu benötigt wird, sollte im SOS-Set liegen.

Haben Sie schon von den 5 Mythen zur Wundheilung gehört? Wir haben zahlreiche aufgeklärt.

Schmerzen lindern

Damit Kopf-, Zahn- oder Muskel schmerzen schnell gestoppt werden können, sollten darüber hinaus Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol mitreisen.

Ibuprofen hat neben einem schmerzstillenden auch einen entzündungshemmenden Effekt. Schmerzmittel stets nach dem Beipackzettel dosieren. Halten die Schmerzen an, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Gewohntes einpacken

Zu guter Letzt gehören selbstverständlich alle Medikamente in die Reiseapotheke, die zu Hause regelmäßig eingenommen werden. Am besten schon einige Zeit vor Reisebeginn prüfen, ob der Vorrat reicht.

Ansonsten unbedingt rechtzeitig beim Arzt ein neues Rezept ausstellen lassen. Dann kann die Reise entspannt starten!

Pflaster, Kompresse & Co. für die Reiseapotheke

Um bei Verletzungen auch im Urlaub alles schnell parat zu haben, ist ein Set mit Verbandsmaterial unumgänglich. Neben Schere, Pflaster, sterilen Kompressen, Mullbinden, Einmalhandschuhen und Desinfektionsmittel sollte es auch eine Wund-und-Heilsalbe und ein leichtes Schmerzmittel beinhalten. Damit ist die Reinigung der Wunde und die Erstversorgung – auch bei größeres Schnitten – kein Problem.

Wer gern wandert oder Sightseeing macht und viel zu Fuß unterwegs ist, kann das Set noch um Blasenpflaster aufstocken. Sie schützen die wund gelaufenen Stellen, polstern ab und fördern die Heilung. Naturliebhaber sollten auch an eine Pinzette für Splitter und eventuell eine spezielle Zange für Zecken denken. Und ein Fieberthermometer macht das SOS-Päckchen schließlich komplett.

Übrigens: Steril verpackte Reiseapotheken gibt es in jeder Apotheke.

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