Gesundheit

Wirkung Grapefruit: Warum die Zitrusfrucht gesund ist

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Erstaunliche Wirkung Grapefruit
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Süß-sauer und belebend: Die Grapefruit gilt als die „Königin der Zitrusfrüchte„. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Denn im Gegensatz zur verwandten Orange enthält sie beispielsweise weniger Zucker und Kalorien. Und gerade die roten Sorten können mit überraschender Milde punkten. Und das, ohne dabei etwas von ihren gesunden Inhaltsstoffen einzubüßen. Erfahren Sie welche Wirkung Grapefruit auf unseren Körper hat:

Grapefruit unterstützt das Immunsystem

Wenig überraschend besticht die Zitrusfrucht vor allem durch seinen hohen Vitamin-C-Gehalt. Mit bis zu 40 Milligramm pro 100 Gramm – das entspricht ca. einer halben Grapefruit – deckt sie weit mehr als ein Drittel unseres Tagesbedarfs. Davon profitieren nicht nur Immunsystem und Bindegewebe, eine weitere Wirkung Grapefruit ist die antioxidative Wirkung der Ascorbinsäure schützt auch die Zellen vor freien Radikalen.

Die Zitrusfrucht hilft beim Abnehmen

Die für den Körper essentiellen Mineralstoffe Calcium und Kalium sorgen unter anderem für starke Knochen und Muskeln. Magnesium wirkt Müdigkeit entgegen und reguliert als Gegenspieler des Calciums den Blutdruck, indem es dessen Ablagerung in den Gefäßen verhindert und diese entspannt. Die Zitrusfrucht ist mit reichlich Vitamin C der optimale Immunbooster. Ihre Bitterstoffe der Grapefruit regen die Fettverbrennung an und entgiften den Körper.

Unterstützt die Verdauung

Vor allem aber leistet die Grapefruit einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Verdauung. Dafür sind vor allem ihre Bitterstoffe verantwortlich. Sie wirken ausgleichend auf den Magen und Darm und kurbeln die Fettverdauung an. Vor allem das Flavonoid Naringin, hauptverantwortlich für die bitteren Geschmacksnoten, ist die Wirkung Grapefruit ähnlich effektiv wie manch ein Medikament.

Grapefruit senkt das Cholesterin

Eine Studie der Hebräischen Universität Jerusalem fand Hinweise, dass der im Körper zu Naringenin verwandelte Stoff eine cholesterinsenkende Wirkung entfaltet und gleichzeitig die Insulinempfindlichkeit der Zellen erhöht. Zudem soll es in der Leber einen Stoffwechselprozess anregen, der mit einer Fastenkur vergleichbar ist.

Und die bitteren Substanzen haben noch mehr positive Wirkung: Sie regulieren den Säuren-Basen-Haushalt im Körper und könnten Bakterien, Viren und Parasiten in Schach halten. Die enthaltenen Carotinoide wiederum können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen minimieren, da auch sie den Blutdruck und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen. Insbesondere das Lycopin, das vor allem in den roten Sorten steckt, zählt zu den hochwirksamen Antioxidantien.

So gut die Wirkungen der Grapefruit sind, wer Medikamente wie Cholesterinsenker und Blutdrucksenker einnimmt, sollte vorsichtig sein: Vor allem ihr Saft kann deren Wirkung abschwächen oder verstärken. Im Zweifel weiß Ihr Arzt, ob Sie unbeschwert zugreifen dürfen.

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